Bereitschaftsdienst
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1. Wer trägt die Sorge und Verantwortung für die Wasserversorgung ?
Dem Zweckverband wurde von seinen Mitgliedsgemeindengemeinden die Verantwortung für die ordnungsgemäße Trinkwasserversorgung übertragen. Somit kann nur der Zweckverband über die Angelegenheiten der Wasserversorgung entscheiden. Allein er ist für die Unbedenklichkeit des Trinkwassers bis zur Übergabestelle verantwortlich und auch dafür, dass Abnehmer nicht durch andere Abnehmer gefährdet werden können, z.B. durch Eigenbauanlagen.
2. Welche Qualität hat das gelieferte Wasser ?
Das Trinkwasser hat keine Bestandteile, chemischer und/oder bakterieller Art, die eine Gefährdung des Nutzers und dessen Anlagen bewirken können. Das Trinkwasser wird jährlich chemisch, gemäß den gesetzlichen Vorschriften, von zertifizierten Fachlaboren untersucht. Bakteriologische Untersuchungen erfolgen in regelmäßigen Abständen. Die Qualität des Trinkwassers ist so hervorragend, dass es auch für die Herstellung von Säuglingsnahrung geeignet ist.
3. Wird das Wasser gechlort ?
Das Wasser wird, aufgrund der sehr guten Qualität, nicht gechlort oder in irgendeiner Weise chemisch behandelt.
4. Welche Wasserhärte liegt vor ?
Die Härte ist im Verbandsgebiet bei Härtebereich "hart" nach dem Waschmittelgesetz, d.h. bei 18,1 ° dH (deutsche Härte).
5. Muss unser Trinkwasser vom Abnehmer nachbehandelt werden ?
Vorgeschlagen wird, nach dem Wasserzähler einen Filter zu installieren, damit evtl. losgelöste Teilchen der Wasserleitung herausgefiltert werden. Diese Filter müssen aber regelmäßig gewartet werden, sonst entwickeln sie sich zu Bakterienherden und verändern das gelieferte Wasser negativ (Geruchsbildung).
Alle durchsichtigen und durchscheinenden Trinkwasseranlagenteile, z.B. Filter, Druckminderer, müssen gegen Lichteinfall und Erwärmung, wegen Algenbildung, geschützt werden. Mit der Algenbildung kann sich die Qualität des gelieferten Trinkwassers ändern.
Weitere Einrichtungen werden nicht empfohlen und sind für den normalen Hausgebrauch auch nicht erforderlich. Die auf dem "Markt" immer wieder angebotenen "Wasserverbesserer" können unser Wasser nicht verbessern.
Was in diese Geräte einfließt wissen wir, was herauskommt weiß keiner. Eine Wassernachbehandlung ist nicht erforderlich.
Auch der kostenlose, 28-seitige Ratgeber "Trink was - Trinkwasser aus dem Hahn" des Umweltbundesamtes (UBA) informiert Verbraucher, was sie im Haus tun können, damit sich die Qualität des gelieferten Trinkwassers nicht verschlechtert. Diese Broschüre lässt sich unter http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/rund-um-trinkwasser herunterladen.
...Duschen ist sparsamer als Baden!
Sicher wissen Sie, dass Duschen Wasser spart. Wussten Sie aber auch, dass die Energiekosten für ein Vollbad gleich viermal so hoch sind wie für ein Duschbad? So kann ein Vier-Personen-Haushalt im Jahr gleich 325 € an Energie- und Wasserkosten sparen. Sie müssen ja nicht auf ein gelegentliches Bad verzichten, sollten aber generell schon die Badewanne durch die Dusche ersetzen.
...Einhebelmischer sind praktisch und sparen warmes Wasser!
Einhebelmischer oder thermostatische Mischbatterien, bei denen die Temperatur einstellbar ist, sind äußerst praktisch. Weil die Temperatur automatisch geregelt wird, können Sie damit viel warmes Wasser sparen, das sonst einfach ungenutzt abläuft.
...sparen mit der Spül- und Waschmaschine!
Bedenken Sie, dass eine Spülmaschine immer gleich viel Wasser und Strom verbraucht, egal ob sie leer, halbvoll oder gefüllt ist. Schalten Sie deshalb die Spülmaschine erst ein, wenn sie wirklich voll ist. Außerdem können Sie auf das Vorspülen mit kaltem oder warmen Wasser verzichten. Viele Spülmaschinen besitzen ein Sparprogramm mit 50°C. Nutzen Sie dieses Programm für leicht verschmutztes Geschirr und sparen Sie ca. 20% gegenüber dem Normalprogramm mit 65°C.
Was für die Spülmaschine gilt, ist natürlich auch richtig für die Waschmaschine. Starten Sie das Programm also nur, wenn die Maschine auch gefüllt ist. Verzichten Sie bei Koch- und Buntwäsche auf die Vorwäsche. Nicht zu stark verschmutzte Kochwäsche wird mit dem Energie-Sparprogramm oder mit dem Programm Bunt-/Heißwäsche 60°C genauso sauber wie mit dem Programm Kochwäsche 95°C. So können Sie bis zu 45% Energie sparen.
Außerdem sollten Sie beachten, dass zu viel Waschmittel die Wäsche nicht sauberer macht, sondern nur die Umwelt belastet. Beachten Sie also genau die Dosiervorschriften auf dem Waschmittelpaket entsprechend der Wasserhärte Ihres Wohngebiets.
Zu hoher Wasserverbrauch?
Tipps für den Verbraucher zur Vermeidung von Schäden.